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BNA – Bundesverband für fachgerechten Natur- und Artenschutz e. V.                                                                              Hier gehts zum BNA

Das EU-weite Verbot der Einfuhr von Wildvögeln bestätigt meine kürzlich gemachten Erfahrungen und die Vorgehensweise der “Tierschützer”.
Zwangsläufig stellt sich die Frage, wann sind “aquariengeeignete” Wildfänge bei Fischen dran und inwieweit werden wir davon betroffen sein?
Wichtiger denn je wird die Auseinandersetzungen mit den verschiedenen Standpunkten zwischen dem Bundesverband für fachgerechten Natur- und Artenschutz (BNA) und dem Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) zu diesem Thema. ZZF ist bekanntlich schon jetzt zu gravierenden Einschränkungen des Angebots bereit, während dies für den BNA nach wie vor nicht in Frage kommt. BNA geht davon aus, dass nicht die aquaristischen Liebhaber das Problem bei der Bestandsminderung oder gar des Verschwindens bestimmter Fischpopulationen darstellen, sondern Veränderungen in den natürlichen Biotopen der Fische, wie das unter anderem eindrucksvoll und noch immer gültig durch eine Ausstellung des Museums Alexander Koenig in Bonn 1995 nachgewiesen wurde. Eine jüngere Ausstellung gleichen Charakters vom Aquarienverein Hottonia in Darmstadt bestätigte die Aussage der damaligen Präsentation.
Die Einführung der so genannten “Zoorichtlinien” auf kaltem Wege über Brüssel haben schon einmal ernste Signale gesendet, die nun wieder verstärkt wurden. Was also können, “müssen” wir tun?
Ein zu diskutierendes Thema ist sicher das unter dem Namen “Preservation Project” in interessierten Aquarianerkreisen verbreitete Vorhaben, bestimmte, vom Aussterben bedrohte, aquarientaugliche Fischarten, durch Erhaltungsprogramme für die Aquaristik und damit der Wissenschaft, zu erhalten.
Des Weiteren stellt sich die Frage nach politischen Möglichkeiten, Entscheidungen, die in Brüssel ohne Mitwirkung oder Einflussmöglichkeiten deutscher Verbände getroffen wurden, wieder außer Kraft zu setzen, bzw. erst gar nicht möglich zu machen.
Wie ich meine, ist innerhalb der DCG schon lange eine ausführliche Diskussion zu diesen Themen fällig und bitte ich daher den Vorstand der DCG, sich diesem brennenden Thema entsprechend zu widmen.

Udo Elster (D 60 1686)