Deutsche
Cichliden-Gesellschaft
e.V.
Die Fachleute für Buntbarsche

DCG

Die nächsten vier Ausgaben der Vereinszeitschrift

Ausblick auf die kommenden vier Ausgaben der DCG-Informationen und ein erster vorsichtiger Versuch zur Aktivierung existierender Arbeitskreise und Interessengemeinschaften innerhalb der DCG:

Mit großer Freude, fast schon etwas emotional zu sehr gerührt, darf ich allen DCG-Mitgliedern mitteilen, dass es sich gelohnt hat, in DCG-Aktuell, den “Grünen Seiten”, immer wieder auf das bestehende Defizit an Manuskripten über Cichliden aus dem Malawisee hinzuweisen. “Eureka”*, die ersten Manuskripte sind nun eingetroffen.

Selbstverständlich habe ich umgehend darauf reagiert und bereits bestehenden Konzepte für einzelne noch zu publizierende Ausgaben der DCG-Informationen des Jahres 2008 umgestellt, um die Themenvielfalt noch mehr zu erhöhen. Mit der Septemberausgabe der DCG-Informationen erwartet den Leser nun gleich ein “Paukenschlag” von unserem Mitglied Thomas Lepel. Mehr über diese kleine “Sensation” aus dem Malawisee wird heute noch nicht verraten. In loser Folgen werden dann in den kommenden Monaten altbekannte und aquaristisch neue Cichliden aus dem Malawisee in Wort und Bild vorgestellt. Bisher haben Frau Ilona Kormannshaus und die Herren Erwin Schraml sowie Harald Walz mein “Flehen” um Beiträge über Malawisee-Cichliden erhört. Mindestens ebenso erfreulich erachte ich, dass die Präsenz der Buntbarsche aus dem Tanganjikasee in den DCG-Informationen deutlich zunimmt. Zeichnet sich da etwa ein neuer Trend ab? Dass ich in der Oktoberausgabe endlich einmal wieder einen Leitartikel über die Gattung Tropheus (Autor: Norbert Dieringer) veröffentlichen darf, freut mich ganz besonders.

Die Zunahme der Themenvielfalt in den DCG-Informationen wird auch 2009 anhalten.

Selbstverständlich wünsche ich mir eine noch umfangreichere Mitarbeit der DCG-Mitglieder bei der Steigerung der Themenvielfalt unserer Vereinszeitschrift. Deshalb scheuen Sie sich nicht, auch als unerfahrener Autor ein Manuskript einzureichen. Bereits ab heute bin ich wieder auf der “Jagd” nach Titelbildern für die ersten vier Ausgaben des Jahres 2009.

Um es nochmals zu wiederholen: Entgegen allen anderen Verlautbarungen (Internet, wo sonst!) zahlt die DCG selbstverständlich ihren Autoren ein Honorar! Pro Druckzeile sind das 0,35 Euro. Bitte beachten Sie, die DCG-Informationen werden zweispaltig gedruckt! Das bedeutet eine Verdoppelung der Zeilenanzahl und somit auch eine Verdoppelung Ihres Honorars! So manche kommerzielle Zeitschrift kann da nicht mithalten. Zudem zahlen wir selbstverständlich auch für angefangene Zeilen sowie das Literaturverzeichnis. Ihre eigenen Bilder in Ihrem Artikel werden unabhängig von der gedruckten Größe jeweils mit 15 Euro entlohnt. Dass wir nicht nur professionelle Aufnahmen publizieren und dass es auch schon einmal ein Bild mehr sein darf, ist allgemein bekannt.

Wie sieht es denn nun mit dem Wappenfisch der DCG, dem Diskus, aus? Hat unser Arbeitskreis-Diskus wirklich nicht mehr über diesen Cichliden zu vermelden, als dass regelmäßig “parasitenfreie” Exemplare auf den Treffen feilgeboten werden?

Mit Sicherheit werden Sie bemerken, dass ich bewusst provoziere und satirisch maßlos übertreibe. Vielleicht hilft das ja auch beim “König” (oder Hofnarr?) der Aquarienfische, um an Manuskripte und publikationswürdige Fotos zu gelangen?

Was machen eigentlich die DCG-Patenschaften und die Interessengemeinschaften? Gegründet, um die Artenvielfalt der Cichliden in unseren Aquarien zu erhalten, um auch kommerziell nicht so erfolgreiche Arten zu verbreiten und um einen Austausch von Zuchttieren zu gewährleisten, haben diese DCG-Fraktionen eine Existenzberechtigung. Doch wo ist das dazugehörige sichtbare Engagement, respektive die unbedingt notwendige Öffentlichkeitsarbeit? Mit Sicherheit interessiert sich ein sehr großer Teil unserer Mitglieder für Eure Arbeit und ist zur Mitarbeit gerne bereit. Doch ohne grundlegende Information über Euere Absichten und Euer “Wirken im Hintergrund” bleibt so manches DCG-Mitglied unfreiwillig “außen vor”.

Apropos, was macht die Victoriasee-Fraktion innerhalb der DCG? Es kann nicht Sinn und Zweck einer überaus engagierten Interessengemeinschaft sein, sich im Internet andauernd selbst zu “beweihräuchern”. Erst die öffentliche Darstellung der eigenen persönlichen Erfahrungen bei den Bemühungen zum Erhalt bedrohter Arten kann die notwendige Aufmerksamkeit erzeugen. Sich unter Seinesgleichen permanent auf die Schulter zu klopfen, ist kontraproduktiv. Wir wollen Euere Bemühungen zur Arterhaltung und die Erfolge bei der Nachzucht öffentlich machen. Nur durch die Publikation Euerer Erfolge in einem Print-Medium (hinterlegt für die Ewigkeit in der Deutschen Nationalbibliothek und vor der Löschung durch Supermoderatoren sicher) kommt das Artensterben im Victoriasee immer wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Nur dadurch schafft man Aufmerksamkeit! Deshalb bitte ich die Pfleger und Züchter von Victoriasee-Cichliden, nicht nur für eine “handvoll” Interessierter im Internet zu schreiben, sondern auch in den DCG-Informationen zu publizieren. Gemeinsam können wir im Sinne der Arterhaltung effektiver wirken. Die Anfänge sind gemacht. Jetzt erwarten wir Euere Mitarbeit. Stellt Euere Fische, Euere Bemühungen, Euere Erfahrungen einem großem Publikum vor und bewirkt damit eine Vervielfachung der Effizienz.

Dringend: Für kommende Ausgaben der DCG-Informationen suche ich noch reichlich Abbildungen von Pseudotropheus demasoni, Petrochromis trewavasae, Petrochromis sp. aff. polyodon “Kasumbe”, Tropheus sp. aff. moorii “Ikola” (“Kaiser-moorii), Vieja synspila aus der Laguna Bacalar, Mexiko und Thorichthys affinis. Können Sie mir helfen? Es eilt! Selbstverständlich werden Ihre publizierten Fotos mit dem üblichen Autorenhonorar zur Illustration von “Fremdbeiträgen” vergütet.

Noch eine letzte Bitte (für diese Ausgabe): Meine Bemühungen mit Neu-Autoren in Verbindung zu treten, die offensichtlich mit dem Versenden von E-Mails nicht ganz vertraut sind und/oder Probleme haben, den Text auf einer Diskette abzuspeichern, sind zum Scheitern verurteilt, sobald keine Reaktion auf meine telefonische Nachfragen erfolgt, oder auf meine Briefe nicht geantwortet wird. Es ist absolut kein Makel für einen Autor, sich mit diesem “neumodischen Zeug wie E-Mail und Floppy-Disk” nicht auszukennen. Bitte antworten Sie mir!

Mit besten Grüßen aus der DCG-Redaktion

Ihr Roland F. Fischer

 

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