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In eigener Sache
Projekt Titelbilder 2010
Auf diese reißerische Überschrift bin ich ganz besonders stolz! Schon seit geraumer Zeit beneide ich all jene Internet-Aquarianer, die in regelmäßigen, erstaunlich kurzen Abständen ein neues “Projekt” in die fabelhafte Welt des “worldwideweb” setzen. Dabei bewundere ich besonders die Formulierungskünste der Autoren. Während ich als Internet-Laie bei meinen Vereinskollegen, dem Zoofachhändler meines Vertrauens oder im Annoncenteil der örtliche Tageszeitung nach einem gebrauchten Aquarium Ausschau halten würde, starten Forenmitglieder ein “Mittelamerika-Projekt” (die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Faunenkreis ist austauschbar). Dem unbedarften Gast in einem Internetforum wird erst beim wiederholten Lesen der “Projektbeschreibung” klar, dass der Autor ein möglichst preisgünstiges Aquarium inklusive Gratisbesatz sucht, das in die Wohnzimmerschrankwand passt und als belebte, indirekte Beleuchtung für Fernsehabende dienen soll. Das Projekt “Klo-Aquarium” soll einen möglichst harmonischen Übergang zwischen den weißen Fliesen und dem Papierrollenhalter aus Edelstahl schaffen. Sind nun Cichliden aus dem Victoriasee dafür geeignet? Soll oder muss man sogar bei deren Pflege die Farbe des Toilettenpapiers von zart pink auf einen Hauch von bleu umstellen?
Heute startet nun das Projekt “Titelbilder 2010”, denn auch ich möchte etwas von Ihnen haben, nämlich die neuen vier Titelbilder der DCG-Informationen für die Ausgaben Januar bis April des Jahres 2010. Falls Sie eine oder auch mehrere besonders gelungene Aufnahmen besitzen, wäre es mir ein Freude, diese zu veröffentlichen. Vorrang bei der Publikation haben zwar grundsätzlich Titelbilder, die mit einem Manuskript eingereicht werden, doch vielleicht kann ein Autor sein Manuskript nicht illustrieren und gerade Sie besitzen die passenden Fotos dazu? Kein Bild, das bei der Redaktion eingereicht wird, verschwindet in einer unergründlichen Ablage, sondern wird für kommende Ausgaben archiviert. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Aufnahme in einer druckfähigen Auflösung vorliegt. Unter 300 pixel/inch im Minimum ist ein qualitativ guter Druck nicht möglich. Das bedeutet, dass diese Auflösung auch bei einer Vergrößerung zum Titelbildformat (18 x 25 cm) vorhanden sein muss.
Nun warte ich gespannt auf den Eingang Ihrer Titelbildvorschläge und werde vor lauter Vorfreude spontan das Projekt “Biergarten” ins Leben rufen. Im uneigennützigen Selbstversuch muss die Leistungsfähigkeit der örtlichen Brauereierzeugnisse mittels sensorischer Überprüfung getestet werden.
Mit besten Grüßen aus der DCG-Redaktion
Roland F. Fischer
Projektleiter
PS: Noch eine Bitte an etwas unerfahrene Autoren:
Alle zur Publikation eingereichten Manuskripte müssen grundsätzlich von der DCG-Redaktion bearbeitet und zum Druck vorbereitet werden. Es ist deshalb völlig zwecklos, die Redaktion umgehen oder vielleicht auch nur entlasten zu wollen, indem Manuskripte direkt an die Druckerei geschickt werden. Jeder Beitrag, der in den “Weißen Seiten” publiziert wird, muss “über meinen Schreibtisch bzw. meinen Rechner gehen”. Das ist keine vorsätzliche Gängelei der Autoren, das ist eine absolute Notwendigkeit.
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